Die meisten Werbespots liegen zwischen 6.000 und 12.000 Euro, der Einstieg bei 4.500. Bei keinem anderen Format geht die Spanne so weit auseinander, und das liegt an vier Posten, die ein Imagefilm gar nicht kennt.
Idee und ein Drehtag, ein Motiv, kleine Crew. Hauptspot bis 60 Sekunden, dazu Cutdowns im Hochformat. Schnitt, Farbe, Ton und Untertitel sind drin.
Zwei Drehtage, Studio oder Location. Darsteller, Szenenbild und Sprecher. Sounddesign und lizenzierte Musik. Mehrere Fassungen je Kanal.
Ein Dreh, aus dem eine ganze Kampagne fällt. Mehrere Spots für verschiedene Zielgruppen, Testvarianten fürs Media, Fotostrecke am selben Tag.
Darsteller. Eine Gage ist der kleinere Teil. Der größere sind die Nutzungsrechte, und die werden nach Laufzeit, Gebiet und Kanal bezahlt. Derselbe Mensch im selben Spot kostet für sechs Monate Deutschland einen Bruchteil dessen, was weltweit und unbefristet kostet.
Location und Szenenbild. Eine gemietete Wohnung, ein Studio, ein gebautes Set: Das sind harte Zahlen, die vor dem Dreh feststehen und sich nicht wegverhandeln lassen. Wer hier sparen will, spart am Motiv, nicht an der Rechnung.
Musik. Lizenzierte Bibliotheksmusik ist günstig und in unseren Angeboten enthalten. Ein bekannter Titel kostet ein Vielfaches der gesamten Produktion. Eigens komponierte Musik liegt dazwischen und lohnt sich, wenn der Spot länger laufen soll.
Die Zahl der Fassungen. Hier liegt zugleich der größte Hebel nach oben und die beste Sparmöglichkeit. Cutdowns aus demselben Material kosten wenig. Ein zweiter Dreh für eine andere Zielgruppe kostet fast von vorne.
Ein Spot hat wenige Sekunden, um zu entscheiden, ob jemand weiterschaut. Was in diesen Sekunden passiert, ist keine Frage des Budgets. Ein Spot, dessen Einfall trägt, kommt mit einem Motiv und einem Drehtag aus. Ein Spot, der über Aufwand gerettet werden soll, braucht drei Locations und hat am Ende trotzdem keinen Moment, an den sich jemand erinnert.
Deshalb reden wir zuerst über die Idee und erst danach über die Liste. Das ist der unbequemste Teil der Arbeit und der einzige, der am fertigen Spot wirklich sichtbar wird.
Das Mediabudget. Ein Werbespot unterscheidet sich von jedem anderen Format dadurch, dass er geschaltet wird. Wer 8.000 Euro in die Produktion steckt und 500 Euro in die Ausspielung, hat das Verhältnis falsch herum und wird enttäuscht sein, ohne dass der Film daran schuld ist.
Plant beides zusammen, nicht nacheinander. Wie Formate, Ausspielung und Budget zusammenspielen, steht auf unserer Seite zu Social Media und Ausspielung.
Die meisten Spots liegen zwischen 6.000 und 12.000 Euro, der Einstieg bei 4.500 Euro. Die Spanne ist bei kaum einem Format so groß, weil Posten dazukommen, die andere Filme nicht brauchen: Darsteller, Location, Szenenbild, Musiklizenz und Sprecher.
Ist er nicht zwangsläufig. Ein Spot mit kleiner Crew an einem Drehort liegt in derselben Spanne. Teurer wird er, sobald gecastet, ausgestattet und lizenziert wird. Jeder dieser Posten ist einzeln verhandelbar, deshalb stehen sie bei uns auch einzeln im Angebot.
Beides wird nach Laufzeit, Gebiet und Kanal bezahlt. Ein Spot für sechs Monate in Deutschland kostet deutlich weniger als derselbe Spot weltweit und unbefristet. Unsere Musik lizenzieren wir über Artlist, die Nutzungsrechte gehen mit dem fertigen Film an euch über.
Das hängt an Kanal und Ziel, aber als Faustregel: Wer 8.000 Euro in die Produktion steckt und 500 Euro in die Ausspielung, hat das Verhältnis falsch herum. Plant das Mediabudget von Anfang an mit ein, sonst liegt der Spot ungesehen auf dem Server.
Ja, und das ist der günstigste Weg zu mehr Reichweite. Cutdowns auf 30, 15 und 6 Sekunden entstehen aus demselben Material, dazu 16:9, 9:16 und 1:1. Wichtig ist nur, dass die Fassungen vorher feststehen, weil danach gedreht wird.
Mehr zum Format steht auf unserer Seite zum Werbefilm, der Vergleich zu den anderen Formaten in Imagefilm, Werbefilm oder Recruitingfilm. Wenn ihr eine Zahl für euer Vorhaben wollt: Projekt anfragen, nach dem ersten Gespräch nennen wir eine Spanne.
Vier bis acht Wochen vom ersten Gespräch bis zur fertigen Fassung. Der Dreh ist davon ein einziger Tag, manchmal zwei. Der ganze Rest ist Vorbereitung und Postproduktion, und genau da wird am häufigsten falsch geplant.
Gespräch, Erzählung, Bildsprache, Drehorte, Drehplan. Dazu Terminfindung mit allen, die vor die Kamera sollen. Der Teil, der am meisten Kalender braucht und am wenigsten Arbeitszeit.
Zehn Stunden pro Tag, davon vier bis fünf echte Drehzeit. Der Rest ist Aufbau, Umbau und Abbau. Bei mehreren Standorten kommt Fahrzeit dazu.
Schnitt, Farbe, Ton, Musik, Grafik, Untertitel und alle Formate. Dazu bis zu drei Korrekturrunden, gebraucht werden meistens zwei.
Weil am Drehtag nichts mehr entschieden wird. Wenn er gut vorbereitet ist, wird abgearbeitet, was vorher feststeht. Ein Drehtag, an dem noch diskutiert wird, wer eigentlich spricht und worüber, wird zu zwei Drehtagen. Und der zweite Tag kostet nicht nur Crew und Technik, er zieht auch die Postproduktion in die Länge, weil mehr Material zu sichten ist.
Wie so ein Tag konkret abläuft, haben wir in So läuft ein Drehtag ab aufgeschrieben, Stunde für Stunde.
Terminfindung. Fünf Personen vor der Kamera bedeuten fünf Kalender. Das ist regelmäßig der längste Einzelposten im ganzen Projekt, und er hat mit Film nichts zu tun.
Freigaben. Wenn eine Schnittfassung zehn Tage auf eine Rückmeldung wartet, verschiebt sich alles dahinter um zehn Tage. Wer vor Projektbeginn festlegt, wer entscheidet und wer nur mitliest, spart im Schnitt eine Woche.
Nachträgliche Wünsche. Eine zusätzliche Fassung fürs Hochformat ist in zwei Stunden gemacht, wenn sie vorher mitgedacht wurde. Wenn nicht, fehlt oft das passende Material, und dann hilft auch keine Zeit mehr.
Rechnet rückwärts vom Termin, an dem der Film laufen soll, und zieht acht Wochen ab. Bei einem festen Anlass, etwa einer Messe oder einem Kampagnenstart, lieber zehn. Wer im Dezember einen Film zeigen will, fängt im September an, und das ist keine Verkaufstaktik, sondern Arithmetik. Für den Sonderfall Weihnachten haben wir das in Weihnachtsfilm fürs Unternehmen durchgerechnet.
Geht auch. Zehn Tage vom Gespräch bis zur Auslieferung haben wir gemacht. Zwei Bedingungen: Es kostet Aufpreis, weil andere Projekte dafür zur Seite rücken, und eure Freigaben müssen innerhalb von 24 Stunden kommen. Wenn eine der beiden Bedingungen wackelt, ist der Termin nicht zu halten, und dann sagen wir das vorher statt hinterher.
Vom ersten Gespräch bis zur freigegebenen Fassung sind vier bis acht Wochen realistisch. Der Dreh selbst ist meist nach ein bis zwei Tagen erledigt. Die Zeit davor geht für Konzept, Abstimmung und Terminfindung drauf, die Zeit danach für Schnitt, Farbe, Ton und eure Korrekturrunden.
Bei uns in der Regel zehn Stunden, davon sind vier bis fünf echte Drehzeit. Der Rest ist Aufbau, Umbau zwischen den Motiven und Abbau. Wer mit zwei Stunden rechnet, plant den Tag falsch.
Zwei bis drei Wochen für einen typischen Film, inklusive Schnitt, Farbkorrektur, Sounddesign, Musik und Untertiteln. Dazu kommen eure Korrekturrunden. Die Postproduktion braucht fast immer länger als der Dreh, das unterschätzen die meisten.
Ja, wenn es sein muss. Wir haben Filme in zehn Tagen fertig gemacht. Das kostet Aufpreis, weil andere Projekte weichen müssen, und es verträgt keine Verzögerung bei euren Freigaben. Sagt uns den Termin früh, dann planen wir rückwärts statt hinterher zu hetzen.
Freigaben. Nicht der Dreh, nicht der Schnitt. Wenn eine Fassung zehn Tage auf eine Rückmeldung wartet, verschiebt sich alles dahinter. Wer vorher festlegt, wer entscheidet, spart eine Woche.
Ihr habt einen festen Termin im Kopf? Nennt ihn im ersten Gespräch, dann sagen wir ehrlich, ob er zu halten ist. Alles zu Ablauf und Leistungen unter Alle Leistungen, Preise in Was kostet eine Filmproduktion. Oder direkt: Projekt anfragen.
Drei Formate, dieselbe Technik, dieselben Leute am Set. Der Unterschied liegt in der Frage, die der Film beantwortet. Wer die vorher festlegt, bekommt einen Film, der etwas kann. Wer sie offen lässt, bekommt einen, der alles halb macht.
Spricht Kunden, Partner und Bewerber zugleich an. Läuft auf der Website, im Vertrieb und auf Messen. 90 Sekunden bis drei Minuten. Wird gezeigt, nicht geschaltet, und altert langsam.
Zielt auf eine Zielgruppe und ein Produkt. Läuft als Anzeige, im Feed, im Pre-Roll. 15 bis 60 Sekunden. Wird geschaltet und steht und fällt mit dem Mediabudget.
Zielt auf eine Rolle oder Berufsgruppe. Läuft in Stellenanzeigen, auf der Karriereseite und in der direkten Ansprache. Der Erfolg ist messbar an Bewerbungen und Besetzungszeit.
Er liegt nicht in der Kamera und nicht in der Länge. Er liegt darin, wer zuschaut und was diese Person gerade wissen will.
Eine Kundin kurz vor der Entscheidung will wissen, ob ihr verlässlich seid. Sie schaut sich an, wie ihr arbeitet und wer dahintersteckt. Ein Bewerber will wissen, wie ein ganz normaler Dienstag bei euch aussieht. Gründungsjahr, Umsatz und Zertifikate beantworten diese Frage nicht. Und jemand, der euer Produkt noch gar nicht kennt, gibt euch drei Sekunden, bevor er weiterwischt.
Drei verschiedene Menschen, drei verschiedene Fragen, drei verschiedene Filme. Wer versucht, alle drei mit einem Film zu bedienen, bekommt einen Film, der bei allen dreien höflich durchrutscht.
Der Anlass ist eine offene Stelle. Dann ist es ein Recruitingfilm, auch wenn das Unternehmen sich dabei gut darstellen will. Bewerber merken in Sekunden, ob da jemand spricht, der den Job wirklich macht.
Der Anlass ist ein Produkt, ein Launch oder eine Kampagne mit Mediabudget. Dann ist es ein Werbefilm. Hier zählt die Idee in den ersten drei Sekunden mehr als alles andere.
Der Anlass ist, dass die Website nicht erklärt, was ihr eigentlich macht. Dann ist es ein Imagefilm. Er ersetzt keine Broschüre, er nimmt ihr die Arbeit ab.
Nicht die Filme, aber der Dreh. Das Team steht ohnehin, die Location ist gebucht, das Licht hängt. Der Aufschlag für eine zweite Fassung ist deutlich kleiner als ein zweiter Drehtag.
Was dafür vorher feststehen muss: dass ihr beides wollt. Daran hängt, wen wir vor die Kamera stellen, welche Fragen wir stellen und wie wir den Tag takten. Wer erst im Schnitt merkt, dass er auch noch eine Recruitingfassung braucht, hat das Material dafür meistens nicht.
Gut kombinierbar sind Imagefilm und Recruitingfilm, weil beide mit euren eigenen Leuten an euren eigenen Orten arbeiten. Schwieriger wird es mit dem Werbefilm, weil der oft inszeniert ist und an anderen Orten spielt.
Der unterscheidet sich zwischen den drei Formaten weniger, als die meisten erwarten. Alle liegen meist zwischen 6.000 und 12.000 Euro, der Einstieg bei 4.500. Was den Preis treibt, sind Drehtage, Crew und Postproduktion, nicht das Etikett auf dem Projekt. Teurer wird der Werbefilm nur, wenn Darsteller, Szenenbild und Musiklizenz dazukommen. Die Einzelheiten stehen in Was kostet ein Imagefilm und Was kostet ein Recruitingvideo.
Der Imagefilm erklärt, wer ihr seid, und spricht Kunden, Partner und Bewerber zugleich an. Der Werbefilm verkauft ein konkretes Angebot, denkt vom Kanal her und wird geschaltet. Der Imagefilm wird gezeigt, der Werbefilm wird ausgespielt. Daraus folgen unterschiedliche Längen, Tonlagen und Budgets.
Sobald der Anlass eine offene Stelle ist. Bewerber wollen den Arbeitsalltag einer konkreten Rolle sehen, nicht Gründungsjahr und Umsatz. Ein Imagefilm beantwortet diese Frage nicht, auch wenn er gut ist.
Selten. Ein Film, der Kunden, Bewerber und Kampagne gleichzeitig bedienen soll, macht alles halb. Was funktioniert: ein Dreh, aus dem mehrere Filme entstehen. Voraussetzung ist, dass das vorher feststeht, weil sich Drehplan und Gesprächsführung daran ausrichten.
Alle drei liegen in derselben Spanne, meist zwischen 6.000 und 12.000 Euro, der Einstieg bei 4.500 Euro. Der Preis hängt an Drehtagen, Crew und Postproduktion, nicht am Format. Teurer wird der Werbefilm nur dann, wenn Darsteller, Szenenbild und Musiklizenz dazukommen.
An der Frage, die der Film beantworten soll. Warum mit uns arbeiten: Imagefilm. Warum dieses Produkt kaufen: Werbefilm. Warum hier arbeiten: Recruitingfilm. Wenn ihr die Frage nicht in einem Satz sagen könnt, ist das der eigentliche erste Arbeitsschritt.
Wenn ihr unsicher seid, welcher Fall bei euch vorliegt: Das klären wir in zehn Minuten am Telefon, und zwar bevor jemand ein Angebot schreibt. Einen Überblick über alle Formate gibt es unter Alle Leistungen, Arbeiten im Portfolio. Oder direkt: Projekt anfragen.
Die meisten Imagefilme liegen zwischen 6.000 und 12.000 Euro. Der Einstieg beginnt bei 4.500 Euro, und das ist kein halber Drehtag, sondern ein komplettes Projekt. Nach oben ist die Spanne offen. Warum sie so weit auseinandergeht und woran das im Einzelnen hängt, steht hier.
Konzept, ein Drehtag bei euch, ein Drehort, kleine Crew. Ein Hauptfilm von 90 bis 120 Sekunden, dazu Kurzfassungen im Hochformat. Schnitt, Farbe, Ton und Untertitel sind drin.
Zwei Drehtage, auch an mehreren Standorten. Mehr Menschen vor der Kamera, aufwendigere Bildsprache, Drohne oder Gimbal. Mehrere Fassungen für Website, Messe und Social aus einem Dreh.
Ein Dreh, aus dem eine ganze Kampagne fällt. Hauptfilm, Kurzporträts, Schnitte je Kanal, auf Wunsch die Fotostrecke am selben Tag. Unsere größten Produktionen liegen im mittleren fünfstelligen Bereich.
Nicht die Kamera. Die steht bei fast allen Anbietern in einer ähnlichen Preisklasse und macht am fertigen Film den kleinsten Unterschied. Es sind vier andere Dinge.
Die Zahl der Drehtage. Der größte Posten, und der, den ihr am stärksten beeinflusst. Ein Film, bei dem vorher feststeht, wer spricht, worüber und an welchem Ort, ist an einem Tag gedreht. Ein Film, der am Drehtag erst gefunden wird, braucht zwei. Dieser zweite Tag kostet nicht nur Crew und Technik, er zieht auch die Postproduktion in die Länge.
Die Zahl der Standorte. Jeder weitere Ort bedeutet Anfahrt, neuen Lichtaufbau und neue Absprachen mit Menschen, die dort arbeiten. Zwei Standorte an einem Tag gehen, drei selten, und wenn doch, dann auf Kosten der Bilder.
Wer vor der Kamera steht. Eure eigenen Leute kosten keine Gage und keine Nutzungsrechte, brauchen aber Zeit und Regie. Professionelle Darsteller kosten Gage plus Nutzungsrechte nach Laufzeit und Gebiet, sind dafür in zwei Takes fertig. Beides ist legitim, nur eben unterschiedlich teuer.
Der Aufwand in der Postproduktion. Schnitt, Farbe, Ton und Grafik entscheiden darüber, ob ein Film aussieht wie alle anderen oder ob man ihn bis zum Ende schaut. Hier zu sparen ist die teuerste Art zu sparen, weil das Material am Ende trotzdem nicht trägt.
Die häufigste Frage nach dem Preis ist die nach der Länge, und sie führt in die Irre. Drei Minuten aus einem Drehtag kosten ungefähr so viel wie neunzig Sekunden aus demselben Drehtag. Der Unterschied liegt bei wenigen Stunden Schnitt.
Teuer wird Länge erst indirekt: Wer drei Minuten füllen will, braucht meistens mehr Motive, mehr Gesprächspartner und damit mehr Drehzeit. Die Frage ist also nicht, wie lang der Film sein darf, sondern wie viel gezeigt werden muss. Auf einer Startseite trägt selten etwas über zwei Minuten.
Konzept und Drehplanung, der Drehtag mit Kamera, Licht und Ton, danach Schnitt, Farbkorrektur, Sounddesign, lizenzierte Musik, Grafik und Untertitel. Am Ende alle Formate: quer fürs Web, hoch für Reels und Stories, 4:5 für den Feed, mit und ohne eingebrannte Untertitel. Dazu bis zu drei Korrekturschleifen, gebraucht werden meistens zwei.
Nicht enthalten sind Reisekosten außerhalb Hamburgs und Gagen, falls Darsteller gebraucht werden. Beides steht offen im Angebot und nicht im Kleingedruckten.
Ein Angebot über 2.000 Euro ist nicht automatisch schlecht. Es ist nur meistens etwas anderes, als ihr denkt. Drei Fragen klären das in fünf Minuten:
Stehen Drehtage und Crew einzeln drin? Wenn da nur eine Pauschale steht, könnt ihr nichts vergleichen und nichts kürzen.
Wie viele Korrekturschleifen sind enthalten? Wenn die Antwort fehlt, wird die erste Änderung zum Nachtrag.
Wem gehören Musik und Film am Ende? Lizenzierte Musik, die mit dem Film an euch übergeht, ist Standard. Ein Film, für den ihr nach zwei Jahren nachzahlen müsst, ist keiner.
Dann sagen wir das auch. Unter 4.500 Euro ist ein einzelner Imagefilm selten die beste Verwendung des Geldes. Zwei Alternativen funktionieren besser: ein Content Day, aus dem vier bis acht kurze Clips entstehen statt eines Films, oder ein Jahr warten und dann etwas machen, das wirklich trägt. Beides ist ehrlicher, als einen Film zu drehen, der seinen Zweck nicht erfüllt.
Die meisten Imagefilme liegen zwischen 6.000 und 12.000 Euro. Der Einstieg mit Konzept, einem Drehtag und kompletter Postproduktion beginnt bei 4.500 Euro. Nach oben ist die Spanne offen, aufwendige Kampagnenfilme liegen im mittleren fünfstelligen Bereich.
Die Länge treibt den Preis kaum. Entscheidend sind die Drehtage, nicht die Laufzeit des fertigen Films. Drei Minuten aus einem Drehtag kosten ungefähr so viel wie neunzig Sekunden aus demselben Drehtag. Teuer wird es, wenn für die Länge mehr Motive, mehr Menschen und mehr Drehtage nötig werden.
Weil Imagefilm kein geschützter Begriff ist. Bei 2.000 Euro bekommt ihr in der Regel einen halben Drehtag ohne Konzept und mit knapper Postproduktion. Bei 25.000 Euro eine mehrtägige Produktion mit Darstellern, Szenenbild und Sprecher. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn Drehtage, Crew und Postproduktion einzeln ausgewiesen sind.
Bei uns: Konzept, Drehplanung, der Drehtag mit Kamera, Licht und Ton, Schnitt, Farbkorrektur, Sounddesign, lizenzierte Musik, Untertitel und alle Formate. Dazu bis zu drei Korrekturschleifen. Nicht enthalten sind Reisekosten außerhalb Hamburgs und Darsteller, falls welche gebraucht werden.
Wenn das Budget unter 4.500 Euro liegt, ist ein einzelner Imagefilm selten die beste Wahl. Dann lohnt sich eher ein Content Day, aus dem mehrere kurze Clips entstehen, oder ihr wartet, bis das Budget für einen Film reicht, der wirklich trägt.
Mehr zum Format selbst steht auf unserer Seite zum Imagefilm und in Was einen guten Imagefilm ausmacht. Wie sich die Preise über alle Formate hinweg verhalten, steht in Was kostet eine Filmproduktion. Wenn ihr eine Zahl für euer konkretes Vorhaben wollt: Projekt anfragen, nach dem ersten Gespräch nennen wir eine Spanne.
Ein Content Day ist ein Drehtag, an dem nicht ein Film entsteht, sondern ein Vorrat. Vier bis acht fertige Clips, manchmal mehr, alle aus demselben Aufbau. Für Unternehmen, die regelmässig posten müssen, ist das die günstigste Art, an Material zu kommen.
Die Rechnung ist simpel. Der teuerste Posten an einem Dreh ist der Tag selbst: Crew, Technik, Anfahrt, Aufbau. Ob wir an diesem Tag einen Film drehen oder acht kurze, ändert daran wenig. Was sich ändert, ist der Preis pro Video.
Kurze Formate von 15 bis 60 Sekunden, im Hochformat für Instagram, TikTok und LinkedIn, auf Wunsch zusätzlich im Querformat. Alle mit Untertiteln, alle einzeln einsetzbar.
Aus demselben Material entsteht oft noch ein längerer Film für die Website. Das kostet zusätzlich Schnittzeit, aber keinen weiteren Drehtag.
Wenn Licht und Aufbau ohnehin stehen, sind Fotos eine Frage von Minuten. Sagt es vorher, dann bringen wir die passende Optik mit.
Ein Content Day rechnet sich, wenn ihr einen Kanal habt, der gefüttert werden will. Wer einmal im Jahr ein Video braucht, ist mit einem klassischen Dreh besser bedient. Wer jede Woche etwas posten soll und es gerade mit dem Handy löst, spart mit einem Content Day Geld und Nerven.
Besonders gut funktioniert das bei Formaten, die sich wiederholen: eine Frage aus dem Kundenkreis pro Clip, ein Produkt pro Clip, eine Person aus dem Team pro Clip. Die Wiederholung ist kein Mangel, sie ist der Grund, warum die Reihe funktioniert.
Ein Content Day steht und fällt mit der Vorbereitung. Zwei Wochen vorher legen wir gemeinsam fest, welche Themen an dem Tag entstehen. Nicht als Drehbuch, sondern als Liste: Thema, Person, Kernaussage. Ohne diese Liste steht am Nachmittag jemand vor der Kamera und überlegt, was er sagen soll, und das sieht man.
Wir bauen einmal auf und lassen stehen. Die Personen wechseln, das Licht bleibt. Deshalb kommen so viele Clips zusammen. Wer mehrere völlig unterschiedliche Looks will, verliert diesen Vorteil und braucht wieder einen normalen Drehtag.
Wir liefern nicht alles auf einmal. Die ersten Clips kommen schnell, damit ihr sofort posten könnt, der Rest folgt gestaffelt. So habt ihr über Wochen Material und müsst nicht acht Videos an einem Nachmittag durchsehen.
Zu viel an einen Tag packen. Zwölf Themen sind auf dem Papier machbar und in der Realität nicht. Ab einer gewissen Menge sinkt die Qualität schneller, als die Stückzahl steigt. Sechs gute Clips schlagen zwölf mittelmässige.
Ohne Kanal drehen. Material ohne Plan, wann und wo es läuft, liegt danach auf einer Festplatte. Klärt vorher, wer postet, wie oft und auf welchem Kanal.
Nur im Querformat denken. Wenn der Grossteil auf dem Handy läuft, muss auch im Hochformat gedreht werden, nicht nachträglich beschnitten. Ein zugeschnittenes 16:9-Bild sieht man sofort.
Den Ton unterschätzen. Der häufigste Grund, warum selbst gedrehte Clips billig wirken, ist nicht das Bild, sondern der Ton. Ein Ansteckmikrofon macht mehr Unterschied als jede Kamera.
Vier bis acht fertige Clips sind realistisch, je nach Thema und wie gut vorbereitet die Beteiligten sind. Mehr ist möglich, geht aber meist auf die Qualität.
Er liegt in derselben Grössenordnung wie ein normaler Drehtag, also zwischen 6.000 und 12.000 Euro, mit einem Einstieg bei 4.500 Euro. Der Unterschied ist der Preis pro Video, der dadurch deutlich sinkt.
Kein Drehbuch, aber eine Themenliste. Die erarbeiten wir mit euch im Vorgespräch. Wer ohne Liste in den Tag geht, verliert die ersten zwei Stunden.
Ja, und das ist meistens der bessere Weg. Rechnet mit ein bis zwei Stunden pro Person und plant feste Zeitfenster, damit niemand den ganzen Tag wartet.
Ja, standardmässig. Der grösste Teil der Zuschauer sieht die Videos ohne Ton, Untertitel sind kein Zusatz mehr.
Wenn ihr wissen wollt, ob sich ein Content Day für euch rechnet, schreibt uns über das Anfrage-Formular. Nach dem ersten Gespräch nennen wir eine Spanne.
Passend dazu: Handy oder Filmproduktion? und So läuft ein Drehtag ab. Arbeiten aus diesem Bereich zeigen wir unter Social Media.