Solange die Stelle offen ist, fangen Kollegen die Arbeit mit Überstunden auf, Aufträge werden später fertig oder gar nicht erst angenommen, Projekte verschieben sich. Und ein Headhunter nimmt für eine einzige Besetzung rund 27 Prozent des Jahresgehalts. Ein Recruitingfilm kostet einmal und läuft für alle Stellen. Rechnet unten nach, ob sich das für euch lohnt. Und wann nicht.
So gerechnet: Die Vakanzkosten pro Tag entstehen aus dem Bruttojahresgehalt mal einem Stellenwertfaktor von 1,5, geteilt durch 365. Diese Rechnung ist in der Personalwirtschaft üblich. Für das Headhunter-Honorar setzen wir 27 Prozent des Jahresgehalts an, marktüblich sind 20 bis 33. Für den Film rechnen wir mit 6.000 Euro Produktionskosten, 1.000 Euro Mediabudget im Monat und 18 Monaten Laufzeit, verteilt auf alle Einstellungen in dieser Zeit. Wir nehmen an, dass der Film die Vakanzzeit um 20 Prozent verkürzt. Das ist der unsicherste Wert der ganzen Rechnung, und wir setzen ihn bewusst vorsichtig an. Alles hier sind unverbindliche Modellrechnungen auf Basis eurer Eingaben und keine Zusage einer Einsparung. Wenn bei euch herauskommt, dass es sich nicht lohnt, sagen wir das auch im Gespräch.
Solange die Stelle offen ist, spart ihr das Gehalt. Teuer wird es woanders: Die Arbeit fällt trotzdem an, und der Beitrag dieser Stelle fehlt jeden Tag. Womit wir rechnen, steht hier offen.
Die Frage ist berechtigt, denn solange die Stelle offen ist, zahlt ihr ja kein Gehalt. Ihr spart es sogar. Teuer wird es an einer anderen Stelle: Die Arbeit fällt trotzdem an.
Kollegen fangen sie mit Überstunden auf, Aufträge werden später fertig oder gar nicht erst angenommen, Projekte verschieben sich, Kunden warten. Der Beitrag, den diese Stelle sonst zum Ergebnis leistet, fehlt jeden Tag aufs Neue. Genau diesen Beitrag rechnet der Rechner, nicht das eingesparte Gehalt.
In der Personalwirtschaft heißt das Vakanzkosten. Die übliche Formel lautet: Tageswert der Stelle mal Anzahl der Tage, die sie offen bleibt. Der Tageswert wird aus dem Gehalt abgeleitet und mit einem Faktor gewichtet, weil eine Stelle in der Regel mehr erwirtschaftet, als sie kostet.
Damit ihr nachvollziehen könnt, was oben passiert, stehen unsere vier Annahmen hier offen. Wer andere Werte für richtig hält, kann die Eingaben entsprechend anpassen.
Alles hier sind unverbindliche Modellrechnungen auf Basis eurer Eingaben und keine Zusage einer Einsparung. Wenn bei euch herauskommt, dass es sich nicht lohnt, sagen wir das auch im Gespräch.
Ein Recruitingfilm ist kein Imagefilm mit anderem Titel. Der Imagefilm erzählt Kundinnen und Kunden, warum sie mit euch arbeiten sollten. Recruiting- und Employer-Branding-Filme erzählen Bewerberinnen und Bewerbern, wie ein ganz normaler Dienstag bei euch aussieht. Zwei verschiedene Versprechen, zwei verschiedene Filme.
Wer sich bewirbt, will wissen, mit wem er acht Stunden am Tag verbringt. Gründungsjahr, Umsatz und Zertifikate beantworten diese Frage nicht. Ein leicht holpriger Satz von jemandem, der die Arbeit wirklich macht, schlägt jeden perfekt gesprochenen Satz von jemandem, der gar nicht auf dieser Stelle arbeitet, sondern in einer ganz anderen Abteilung sitzt und mit dem Job nichts zu tun hat.
Deshalb drehen wir mit euren eigenen Leuten. Das kostet keine Gage und keine Nutzungsrechte. Was ihr stattdessen einplanen müsst, ist Zeit: Plant pro Person bis zu einen Drehtag ein, nicht eine schnelle halbe Stunde zwischen zwei Terminen. Wer sich auf die Kamera einlassen soll, braucht Ruhe, einen zweiten Anlauf und das Gefühl, dass niemand hetzt.

Der Grund ist einfach: Im Netz erkennt man gestellte Sätze sofort. Bewerberinnen und Bewerber vergleichen euren Film mit Dutzenden anderen und merken in Sekunden, ob da jemand spricht, der den Job wirklich macht. Genau dieser Unterschied entscheidet, ob sich jemand bewirbt oder weiterwischt.
Der Film wirkt dabei nach innen genauso wie nach außen. Wer im Film vorkommt, teilt ihn auf LinkedIn, zeigt ihn zu Hause und ist stolz darauf, wie der eigene Arbeitsplatz aussieht. Aus einem Recruitinginstrument wird so nebenbei ein Stück Bindung für die Menschen, die schon da sind.
Damit das trägt, braucht es Regie und Fingerspitzengefühl. Wir nehmen eure Leute an die Hand, führen sie durch den Drehtag und holen die Sätze heraus, die sie selbst so nie aufgeschrieben hätten. Vorher sprechen wir mit Personalabteilung, Marketing und den Beteiligten selbst, damit am Drehtag jeder weiß, worum es geht. Gute Planung ersetzt am Set jede Regieanweisung.


Beide Filme drehen mit euren Leuten, an euren Orten, mit derselben Vorbereitung. Sie arbeiten nur auf zwei verschiedene Ziele hin. Wer das vorher trennt, bekommt am Ende zwei Filme, die jeweils etwas können, statt eines Films, der beides halb macht.
Konzeptionell liegen beide nah beieinander: dieselben Vorgespräche, dieselben Menschen vor der Kamera, derselbe Blick auf den Betrieb. Der Unterschied steckt in der Umsetzung, in der Länge, im Schnitt und in dem, was am Ende gesagt wird. Deshalb lassen sich beide oft aus einem Dreh gewinnen. Voraussetzung ist, dass wir vorher wissen, dass ihr beides wollt.

Auf dieselbe Anfrage bekommt ihr Angebote von 2.000 bis 25.000 Euro. Der Unterschied steckt selten in der Kamera und fast immer im Konzept, in der Zahl der Drehtage und darin, wie viel Zeit jemand in den Schnitt steckt. Deshalb schreiben wir unsere Zahlen hin.
Nach oben ist offen, unsere größten Produktionen liegen im mittleren fünfstelligen Bereich.
Die meisten Produktionen hören auf, wenn die Datei fertig ist. Danach steht ihr allein da. Wer lädt das bei LinkedIn hoch, welche Fassung gehört in die Stellenanzeige, und was passiert im dritten Monat, wenn die erste Welle durch ist?
Geschaltet wird bei euch oder eurer Agentur. Von uns kommen die Strategie und das Material, das dazu passt.
Wie Ausspielung, Formate und Mediabudget im Detail funktionieren, steht auf unserer Seite zu Social Media und Ausspielung. Und wenn ihr sehen wollt, wie wir selbst auf Social Media arbeiten, schaut bei ESCAPE auf Instagram vorbei.

Ihr erzählt, welche Stellen offen sind und woran es hakt. Wir sagen, was realistisch ist, und nennen meist schon eine Spanne.
Wer vor die Kamera geht, an welchen Orten, an wie vielen Tagen. Drehtage und Crew stehen einzeln im Angebot, nicht als Pauschale.
Bei euch im Haus, je nach Umfang ein oder zwei Tage. Wie so ein Tag abläuft, steht in So läuft ein Drehtag ab.
Schnitt, Farbe, Ton, Musik und Untertitel. Drei Korrekturschleifen sind drin, gebraucht werden meistens zwei.
Alle Fassungen fertig zum Hochladen: 16:9, 9:16 und 1:1, dazu die Kurzschnitte für Stories und Stellenanzeigen. Auf Wunsch kommt der Plan dazu, wo welche Fassung läuft.
Pflege und Gesundheit, Handwerk, Industrie und Produktion, Logistik, Verwaltung und öffentliche Arbeitgeber. Also überall dort, wo die Stelle lange offen bleibt und die Stellenanzeige allein nicht mehr reicht. Manche kommen mit einer konkreten Vakanz zu uns, andere, weil sie als Arbeitgeber überhaupt erst sichtbar werden wollen.
Besonders gut funktioniert das bei Berufsgruppen, die sich schlecht beschreiben und gut zeigen lassen. Was eine Anlagenmechanikerin den ganzen Tag macht, versteht in dreißig Sekunden Film jeder und in einer Stellenanzeige fast niemand.
Viele Unternehmen suchen eine Agentur für Employer Branding und landen bei einer Vermittlung, die den Dreh weiterreicht. Bei uns sitzen Konzeption, Strategie, Kamera, Licht, Ton, Regie und Schnitt im eigenen Haus. Das heißt: keine verschiedenen Dienstleister für eure Recruitingkampagne, keine Marge für Koordination und niemand, der am Drehtag erst noch telefonieren muss. Von der ersten Idee bis zum fertigen Film passiert alles an einem Ort.
Wir arbeiten seit über zehn Jahren als Filmproduktion in Hamburg. Ob eine Agentur oder eine Produktion für euch das Richtige ist, haben wir in Agentur oder Filmproduktion auseinandergenommen.
Unternehmen, die uns vertrauen









Darin stecken Konzept, ein Drehtag bei euch mit kleiner Crew und die komplette Postproduktion: Schnitt, Farbe, Ton, Untertitel und alle Fassungen. Kein nackter Drehtag, zu dem später noch etwas dazukommt.
Oben auf dieser Seite steht ein Rechner, in den ihr eure eigenen Zahlen eintragt: Gehalt, Stellenzahl, wie lange eine Stelle bei euch offen bleibt. Wir behaupten die Ersparnis nicht, ihr seht sie.
Dann arbeiten wir mit Stimme, Händen, Arbeitsalltag und Beobachtung. Bewerber merken allerdings, ob echte Kollegen sprechen oder ein Sprecher aus dem Off. Deshalb fragen wir immer zuerst, ob sich doch jemand findet.
Meistens noch am selben Tag. Das ist keine Marketingzusage, sondern unsere Hausregel. Wer Freitagabend anfragt, hat Montagvormittag eine Antwort, auch wenn sie nur lautet, dass wir kurz Rücksprache brauchen.
Ein Film, den keiner sieht, besetzt keine Stelle. Auf Wunsch erarbeiten wir die komplette Kampagne: welcher Film wo läuft, in welchem Format, in welcher Reihenfolge und mit welchem Mediabudget. Geschaltet wird bei euch.
Zeitlich und räumlich unbegrenzt, für alle Kanäle. Ihr müsst nach zwei Jahren nichts verlängern und für eine neue Plattform nichts nachkaufen.
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Der Recruitingfilm besetzt eine konkrete Stelle: Er spricht eine Berufsgruppe an, zeigt deren Alltag und läuft in Stellenanzeigen. Sein Erfolg lässt sich an Bewerbungen und an der Zeit bis zur Besetzung ablesen. Der Employer-Branding-Film baut die Arbeitgebermarke: Er zeigt Haltung und das Gefühl, bei euch zu arbeiten, und wirkt auf alle, die irgendwann einmal wechseln könnten. In der Vorbereitung sind beide fast identisch, in der Umsetzung deutlich verschieden. Aus einem Dreh lassen sich beide gewinnen, wenn das vorher feststeht.
Die meisten unserer Projekte liegen zwischen 6.000 und 12.000 Euro. Ein einzelner Drehtag mit fertigem Film beginnt bei 4.500 Euro. Zum Vergleich: ein Headhunter nimmt für eine einzige Besetzung rund 27 Prozent des Jahresgehalts, bei 55.000 Euro Zielgehalt sind das knapp 15.000 Euro. Einmal, für eine Stelle.
Nicht immer. Wenn ihr eine Stelle im Jahr besetzt und sie nach acht Wochen besetzt ist, lohnt sich ein Film nicht. Rechnet es oben selbst nach. Der Rechner sagt euch auch, wenn die Antwort nein lautet.
Vom ersten Gespräch bis zur freigegebenen Fassung sind vier bis sechs Wochen realistisch. Der Dreh selbst ist meist ein Tag. Die Zeit davor geht für Konzept, Abstimmung und Terminfindung drauf, die Zeit danach für Schnitt, Ton, Farbe und eure Korrekturrunden.
Meistens noch am selben Tag. Manchmal sind wir auf Produktion, dann dauert es einen Tag länger, aber ihr bleibt nicht ohne Antwort.
Ja, rechnet mit ein bis zwei Stunden pro Person. Das ist der Posten, den Unternehmen am häufigsten unterschätzen, und der einzige, den ihr nicht bei uns einkaufen könnt.
Das klärt ihr besser vorher als am Drehtag. Meist finden sich zwei oder drei, die Lust haben, und das reicht. Wer überredet wurde, sieht man im fertigen Film sofort. Und es geht auch ganz ohne Gesichter: über Hände, Arbeitsschritte, Orte und eine Erzählstimme.
Ja. Jede Person vor der Kamera unterschreibt eine Einwilligung zur Nutzung ihrer Aufnahmen. Wenn ihr wollt, unterstützen wir euch bei der Erstellung des Formulars, damit es zu euren Nutzungsrechten passt.
Das ist der häufigste Grund, warum ein Recruitingfilm früher altert als gedacht. Wir planen deshalb so, dass keine einzelne Person den Film trägt, und liefern eine Schnittfassung, aus der sich einzelne Passagen später herausnehmen lassen. Ein Austausch kostet dann einen Nachschnitt, keinen neuen Dreh.
Wir sitzen im Schulterblatt und drehen in Hamburg am häufigsten, sind aber bundesweit unterwegs. Reisekosten stehen offen im Angebot.
Ja, auf Wunsch am selben Drehtag. Porträts, Arbeitssituationen und Motive für Karriereseite und Stellenanzeigen. Das spart euch den zweiten Termin und den externen Fotografen.
Der Hauptfilm 90 bis 120 Sekunden. Für Stellenanzeigen und Social Media zusätzlich Fassungen von 15 bis 30 Sekunden. Alles über zwei Minuten wird nur noch von Leuten zu Ende geschaut, die sich ohnehin bewerben.
In allen, die ihr braucht: 16:9 für Karriereseite und Messe, 9:16 für Stories und Reels, 1:1 für den Feed. Wir drehen von vornherein so, dass alle drei Formate sauber funktionieren, und schneiden sie nicht nachträglich aus einer Fassung heraus.
Ja. Der größte Teil eurer Zielgruppe schaut ohne Ton, deshalb sind eingebrannte Untertitel für die Social-Fassungen Standard. Für die Website liefern wir zusätzlich eine separate Untertiteldatei, damit der Film barrierefrei einsetzbar ist. Auf Wunsch erstellen wir die Untertitel auch in weiteren Sprachen, etwa für internationale Standorte.
Ja. Indeed, StepStone, LinkedIn und die meisten Branchenportale nehmen Video an, jeweils mit eigenen Vorgaben zu Länge und Format. Sagt uns vorher, wo der Film laufen soll, dann liegen die passenden Fassungen am Ende mit in der Lieferung.
Nein, geschaltet wird bei euch oder eurer Agentur. Was wir machen: Auf Wunsch erarbeiten wir die komplette Kampagne auf dem Papier, also welcher Film wo läuft, in welchem Format, mit welchem Bild und Text, in welcher Reihenfolge und mit welchem Mediabudget. Ihr müsst es dann nur noch hochladen.
Euch, mit den im Angebot vereinbarten Nutzungsrechten. Wo der Film laufen darf, wie lange und in welchen Ländern, steht im Angebot und nicht im Kleingedruckten.
Wir melden uns schnell, meistens noch am selben Tag, und schlagen zwei Termine vor. Nach dem ersten Gespräch nennen wir eine Spanne.
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