
Für vieles reicht das Handy, und wir sagen das auch. Der Unterschied zwischen einem Clip vom Handy und einer Produktion liegt selten im Bild. Er liegt am Ton, am Licht und daran, ob vorher jemand nachgedacht hat.
Mehr, als viele Produktionen zugeben. Ein aktuelles Telefon liefert bei gutem Tageslicht ein Bild, das auf einem Handydisplay kaum von einer Kamera zu unterscheiden ist. Für spontane Einblicke, kurze Ankündigungen, Momente vom Messestand ist es das richtige Werkzeug, weil es da ist, wenn etwas passiert.
Wer für so etwas ein Team bestellt, verbrennt Geld und verliert die Unmittelbarkeit gleich mit. Ein Teil eures Contents sollte selbst gedreht sein.
Sobald jemand spricht, kippt es. Das eingebaute Mikrofon nimmt den ganzen Raum auf, den Hall, die Lüftung, die Straße. Zuschauer verzeihen ein mittelmäßiges Bild, aber sie steigen bei schlechtem Ton innerhalb von Sekunden aus.
Das ist der am meisten unterschätzte Unterschied. Ein angestecktes Mikrofon und ein Raum, der vorher auf Geräusche abgehört wurde, verändern die Wirkung eines Clips stärker als jede Kamera.
Der zweite Punkt, an dem man Selbstgedrehtes sofort erkennt. Menschen unter Bürobeleuchtung sehen müde aus, Gesichter vor dem Fenster werden zu Silhouetten. Das lässt sich nicht im Schnitt reparieren. Zwei Leuchten und die richtige Blickrichtung machen aus derselben Person in derselben Ecke einen anderen Auftritt.
Die meisten Unternehmen scheitern auf Social Media nicht an der Technik, sondern an der Regelmäßigkeit. Ein guter Clip alle drei Monate bringt nichts. Wer erst dreht, wenn etwas ansteht, kommt nie in einen Rhythmus.
Deshalb planen wir nicht in Posts, sondern in Drehtagen. An einem Tag entsteht Material für Wochen: mehrere Themen, mehrere Formate, mehrere Längen. Das ist günstiger als fünf einzelne Termine und sieht zusammengehörig aus, weil Licht, Ton und Look dieselben sind.
Dazu kommt die Erzählung. Ein Clip braucht einen Anfang, der in den ersten drei Sekunden trägt, und einen Grund, warum jemand bis zum Ende schaut. Das ist Handwerk, kein Zufall, und es ist der Teil, den man nicht kaufen kann, indem man eine bessere Kamera hinstellt.
Ein häufiger und teurer Fehler: quer drehen und später beschneiden. Dabei geht genau die Hälfte des Bildes verloren, in der die Bewegung stattfindet, und Köpfe stehen plötzlich am Rand. Wer für Instagram, TikTok und LinkedIn produziert, drehe von Anfang an fürs Hochformat und leite die Querfassung daraus ab, nicht umgekehrt.
Untertitel gehören dazu, wortgenau gesetzt. Der größte Teil eurer Zuschauer schaut ohne Ton.
Wenn es schnell gehen muss und echt wirken soll, dreht selbst. Wenn ihr regelmäßig liefern wollt, ohne dass es jedes Mal jemanden aus dem Tagesgeschäft reißt, lohnt sich ein Drehtag. Beides zusammen funktioniert am besten: wir liefern die Grundlage, ihr ergänzt das Spontane.
Wie so ein Drehtag abläuft und was dabei herauskommt, steht auf unserer Seite zu Social-Media-Videoproduktion.
Für spontane Inhalte ja. Sobald Menschen sprechen, entscheidet der Ton, und da hört der Handydreh zuerst auf. Der sichtbare Unterschied liegt seltener im Bild als im Klang.
Vier bis acht sind der Normalfall, oft werden es mehr. Die genaue Zahl legen wir vorher fest, damit du weißt, woran du bist.
Auf Social schlägt das Gesicht fast immer die Marke. Wenn niemand aus dem Team möchte, arbeiten wir mit Produkt, Prozess und Sprecherstimme, verlieren dabei aber Reichweite.
Auf Wunsch ja, inklusive Redaktionsplanung, Community-Management und Reporting. Du kannst aber auch nur das Material bekommen.