
Wer im Dezember einen Weihnachtsfilm zeigen will, muss im September anfangen. Nicht weil wir früh drängen wollen, sondern weil zwischen erster Idee und fertigem Film sechs bis acht Wochen liegen und der halbe Dezember schon verplant ist, bevor er anfängt.
Der Unternehmens-Weihnachtsfilm ist eines der wenigen Formate, bei denen euch die Leute freiwillig zuschauen. Kein Produktversprechen, keine Verkaufsbotschaft, einfach ein Dankeschön. Genau deshalb wird er oft zu spät angefasst und dann zur Hektik.
Was wollt ihr sagen und wem? Zwei bis drei Wochen für Konzept, Abstimmung und Freigabe. Das ist der Teil, der am häufigsten unterschätzt wird, weil an Weihnachtsgrüssen gefühlt alle mitreden wollen.
Ein Drehtag reicht für die meisten Formate. Wichtig: draussen sieht es im Oktober noch nach Herbst aus. Wer Schnee im Bild will, dreht im Studio oder arbeitet mit KI-Bildwelten.
Zwei bis drei Wochen Postproduktion inklusive Korrekturschleifen, Musik und Untertiteln. Fertig zwei Wochen vor dem geplanten Start, damit Puffer bleibt.
Wenn ihr diesen Text im September lest, passt das. Im Oktober wird es sportlich, aber machbar. Ab Mitte November reden wir über etwas Kleineres.
Ein Jahr in neunzig Sekunden. Bilder aus dem Betrieb, ein paar Sätze von Leuten aus dem Team, keine Bilanzzahlen. Braucht kaum Inszenierung, lebt von echtem Material und funktioniert intern wie extern.
Eine Szene mit Augenzwinkern, in der euer eigenes Team spielt. Der aufwendigste, aber auch der Film, der am meisten weitergeleitet wird. Braucht ein sauberes Drehbuch und Leute, die Lust darauf haben.
Geschäftsführung spricht direkt in die Kamera, ohne Teleprompter, ohne Krawattenzwang. Am schnellsten produziert, am schwersten gut zu machen, weil hier jede Unehrlichkeit sofort auffällt.
Zu viel Firma. Sobald Umsatzzahlen, Standortkarten oder Produktbilder auftauchen, ist es kein Gruss mehr, sondern Werbung mit Lichterkette. Die Leute merken das sofort.
Zu spät angefangen. Ein Film, der am 22. Dezember fertig wird, erreicht niemanden mehr. Der beste Zeitpunkt liegt zwischen dem 1. und dem 15. Dezember, danach ist jeder im Kopf schon im Urlaub.
Musik aus dem Netz. Der Klassiker unter den teuren Fehlern. Bekannte Weihnachtslieder sind fast nie frei nutzbar, und der Rechteinhaber meldet sich zuverlässig. Wir lizenzieren über Artlist, damit gehen die Nutzungsrechte sauber mit dem Film an euch über.
Nur ein Format. Wenn der Film ohnehin entsteht, kostet die Hochkant-Fassung fürs Handy fast nichts. Ohne sie erreicht ihr auf Social Media niemanden.
Ein Weihnachtsfilm liegt in derselben Grössenordnung wie ein kleiner Imagefilm, also meist zwischen 6.000 und 12.000 Euro, mit einem Einstieg bei 4.500 Euro für ein komplettes Projekt samt Social-Schnitten. Ein aufwendiger Sketch mit mehreren Motiven und Setbau landet darüber. Die Details stehen in Was kostet eine Filmproduktion?
Spätestens Anfang Oktober, besser im September. Konzept zwei bis drei Wochen, Dreh ein Tag, Postproduktion zwei bis drei Wochen, plus Puffer für Freigaben.
In der Regel zwischen 6.000 und 12.000 Euro, Einstieg bei 4.500 Euro, inklusive fertigem Film und Kurzfassungen für Social Media. Aufwendige inszenierte Filme mit Darstellern liegen darüber.
60 bis 90 Sekunden. Dazu eine Fassung von 15 bis 30 Sekunden fürs Hochformat. Alles darüber schaut ausserhalb des eigenen Hauses kaum jemand zu Ende.
In aller Regel nicht. Melodie und Aufnahme sind getrennt geschützt, und selbst alte Lieder haben oft geschützte Einspielungen. Wir arbeiten mit lizenzierter Musik, deren Rechte mit dem Film an euch übergehen.
Ja, und das ist meistens der Fall. Im Oktober liegt in Hamburg kein Schnee. Wer trotzdem Winterbilder braucht, dreht im Studio oder wir setzen die Umgebung per KI, wie auf unserer Seite zu KI-Video gezeigt.
Schreibt uns über das Anfrage-Formular, wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit zwei Terminvorschlägen. Wenn der Zeitplan nicht mehr aufgeht, sagen wir das auch.
Passend dazu: So läuft ein Drehtag ab und Häufige Fragen. Arbeiten von uns unter Werbefilm und im Portfolio.