
Ein Imagefilm liegt bei uns typischerweise zwischen 6.000 und 12.000 Euro, der Einstieg bei 4.500 Euro, ein größerer Kampagnenfilm darüber. Was ein Projekt am Ende kostet, hängt an drei Dingen: wie viele Drehtage nötig sind, wie groß die Crew sein muss und wie aufwendig die Postproduktion wird. Alles andere ist Beiwerk.
Wir schreiben das hin, weil kaum jemand in unserer Branche es tut. Die meisten Produktionen antworten auf die Preisfrage mit „das kommt darauf an" und laden zum Gespräch. Das stimmt sogar, hilft aber niemandem, der gerade ein Budget planen muss. Also hier die Spannen, mit denen wir tatsächlich arbeiten.
Kleine Crew, ein Drehort, ein fertiger Film plus Schnitte fürs Hochformat. Das ist der Bereich, in dem die meisten Imagefilme und Recruitingfilme liegen, und für viele Unternehmen der richtige Einstieg.
Zwei bis drei Drehtage, mehrere Orte, Casting, aufwendigere Postproduktion mit Sounddesign und Grafik. Hier landen Werbefilme, größere Imagefilme und Projekte, die an mehreren Standorten spielen.
Mehrere Filme aus einem Dreh, Schauspieler, Setbau, KI-generierte Bildwelten, auf Wunsch die Ausspielung mit Media-Budget. Alles, was nicht ein Film ist, sondern eine Kampagne.
Die Grenzen sind fließend, und wir schieben niemanden in die nächste Stufe, weil sich das besser anfühlt. Wenn dein Projekt in der ersten Stufe gut aufgehoben ist, sagen wir das.
Der mit Abstand größte Posten. Ein Drehtag bindet die komplette Crew, die Technik und den Transport. Zwei Drehtage kosten nicht doppelt so viel wie einer, aber deutlich mehr als anderthalb. Deshalb lohnt es sich fast immer, vorher genau zu planen, was an einem Tag machbar ist. Bei einem klassischen Imagefilm ist der Dreh in der Regel nach ein bis zwei Tagen erledigt.
Ein Interview mit zwei Personen braucht Kamera, Licht und Ton, also drei bis vier Leute. Eine inszenierte Szene mit Schauspielern braucht zusätzlich Regie, Aufnahmeleitung, Maske, Setdesign und je nach Aufbau einen Gaffer. Jede Rolle hat einen Grund, und jede kostet einen Tagessatz.
Der Teil, den man am wenigsten sieht und am meisten unterschätzt. Schnitt, Farbkorrektur, Sounddesign, Musik, Grafik, Untertitel, Formate für jeden Kanal. Bei einem einfachen Film sind das wenige Tage, bei einem Film mit Animation und Effekten schnell mehrere Wochen. Wie lange die Postproduktion dauert, hängt am Projekt und lässt sich pauschal nicht sagen.
Hier gibt es zwei Wege, und sie liegen preislich weit auseinander. Eigens komponierte Musik, ein Score, wird auf den fertigen Schnitt geschrieben und sitzt auf jedem Bild. Das ist der Unterschied zwischen einem Film, der Musik hat, und einem Film, der klingt. Es kostet auch entsprechend.
Die Alternative ist lizenzierte Musik aus einer Bibliothek. Wir arbeiten dafür mit Artlist. Die Nutzungsrechte liegen damit bei uns und gehen mit dem fertigen Film an dich über, du musst nichts nachlizenzieren. Für die allermeisten Projekte ist das der richtige Weg.
Entscheiden muss man sich früh. Ein Score braucht Zeit und will schon im Konzept mitgedacht sein, nicht erst im Schnitt.
Der Posten, der am häufigsten übersehen wird. Ein Schauspieler oder Sprecher wird nicht nur für den Drehtag bezahlt, sondern zusätzlich für die Nutzung: wo der Film läuft, wie lange und in welchen Ländern.
Ein Buyout für Social Media in Deutschland über ein Jahr ist etwas völlig anderes als eine europaweite Ausstrahlung im Fernsehen über drei Jahre, und der Unterschied kann größer ausfallen als das Tageshonorar selbst. Deshalb muss vor dem Dreh feststehen, wo der Film überall laufen soll. Wer die Nutzung nachträglich erweitert, zahlt nach.
Drehgenehmigungen, Reisekosten, Studiomiete, Catering bei größeren Crews. Das sind selten die großen Posten, aber sie summieren sich, und sie gehören in ein ehrliches Angebot, statt später als Nachtrag aufzutauchen.
Es hilft, auch die andere Richtung zu kennen. Diese Dinge werden oft für Preistreiber gehalten und sind keine.
Das Kameramodell. Der sichtbare Unterschied zwischen einer guten und einer sehr guten Kamera ist für den Zuschauer praktisch null. Der Unterschied zwischen gutem und schlechtem Licht ist riesig. Wer über Kameramodelle diskutiert, redet über den falschen Posten.
Die Filmlänge. Ein Zweiminüter kostet nicht doppelt so viel wie ein Einminüter. Der Aufwand steckt im Dreh, nicht in der Laufzeit. Umgekehrt heißt das: Wenn du ohnehin drehst, kostet die zusätzliche Kurzfassung fürs Hochformat fast nichts. Nutz das.
Der Drehort an sich. Ob wir bei euch im Büro, in der Werkstatt oder in einer Halle drehen, macht selten einen Unterschied im Preis. Teuer wird ein Ort erst, wenn er gemietet, abgesperrt oder genehmigt werden muss.
Drei Warnzeichen, unabhängig davon, ob wir das Angebot geschrieben haben oder jemand anderes.
Es steht kein Drehtag drin. Wenn ein Angebot nur eine Pauschale nennt und nicht sagt, wie viele Drehtage und wie viele Leute darin enthalten sind, kannst du es mit nichts vergleichen.
Die Nutzungsrechte fehlen. Wo darf der Film laufen, wie lange, in welchen Ländern? Bei Schauspielern und Musik ist das der Punkt, an dem später Kosten auftauchen, mit denen niemand gerechnet hat.
Die Korrekturschleifen sind nicht beziffert. Bei uns sind bis zu drei enthalten, gebraucht werden meistens zwei. Wenn im Angebot nichts dazu steht, ist offen, ab wann Änderungen extra kosten.
Am schnellsten über unser Anfrage-Formular. Du beantwortest ein paar kurze Fragen zu Format, Umfang und Zeitrahmen, wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit zwei Terminvorschlägen. Nach dem ersten Gespräch nennen wir dir in der Regel eine Spanne, an der du dich orientieren kannst, lange bevor ein Angebot geschrieben ist.
Und wenn du erst schauen willst, wie so etwas aussieht: unsere Imagefilme, Werbefilme und Social-Media-Produktionen liegen offen da, mit Kunden, Aufgabe und Ergebnis.
Ab 4.500 Euro, die meisten Projekte liegen zwischen 6.000 und 12.000 Euro. Dafür bekommst du einen Drehtag bei dir vor Ort, den fertigen Film und die Schnitte für Social Media. Das reicht für die meisten Websites und Bewerbungsgespräche völlig aus.
Dieselbe Spanne wie ein Imagefilm, weil der Aufwand vergleichbar ist. Der Unterschied liegt in der Erzählung, nicht in der Produktion. Meist drehen wir mit euren eigenen Leuten, das ist überzeugender als jeder Schauspieler und kostet nichts extra.
Der Dreh selbst ist meist nach ein bis zwei Tagen erledigt. Wie lange Konzept und Postproduktion brauchen, hängt am Umfang. Wenn du einen festen Termin hast, nenne ihn früh, dann planen wir rückwärts.
Eine Spanne nach dem ersten Gespräch, ein festes Angebot nach dem Konzept. Vorher wäre es geraten, und geraten hilft dir nicht.