
Ein Content Day ist ein Drehtag, an dem nicht ein Film entsteht, sondern ein Vorrat. Vier bis acht fertige Clips, manchmal mehr, alle aus demselben Aufbau. Für Unternehmen, die regelmässig posten müssen, ist das die günstigste Art, an Material zu kommen.
Die Rechnung ist simpel. Der teuerste Posten an einem Dreh ist der Tag selbst: Crew, Technik, Anfahrt, Aufbau. Ob wir an diesem Tag einen Film drehen oder acht kurze, ändert daran wenig. Was sich ändert, ist der Preis pro Video.
Kurze Formate von 15 bis 60 Sekunden, im Hochformat für Instagram, TikTok und LinkedIn, auf Wunsch zusätzlich im Querformat. Alle mit Untertiteln, alle einzeln einsetzbar.
Aus demselben Material entsteht oft noch ein längerer Film für die Website. Das kostet zusätzlich Schnittzeit, aber keinen weiteren Drehtag.
Wenn Licht und Aufbau ohnehin stehen, sind Fotos eine Frage von Minuten. Sagt es vorher, dann bringen wir die passende Optik mit.
Ein Content Day rechnet sich, wenn ihr einen Kanal habt, der gefüttert werden will. Wer einmal im Jahr ein Video braucht, ist mit einem klassischen Dreh besser bedient. Wer jede Woche etwas posten soll und es gerade mit dem Handy löst, spart mit einem Content Day Geld und Nerven.
Besonders gut funktioniert das bei Formaten, die sich wiederholen: eine Frage aus dem Kundenkreis pro Clip, ein Produkt pro Clip, eine Person aus dem Team pro Clip. Die Wiederholung ist kein Mangel, sie ist der Grund, warum die Reihe funktioniert.
Ein Content Day steht und fällt mit der Vorbereitung. Zwei Wochen vorher legen wir gemeinsam fest, welche Themen an dem Tag entstehen. Nicht als Drehbuch, sondern als Liste: Thema, Person, Kernaussage. Ohne diese Liste steht am Nachmittag jemand vor der Kamera und überlegt, was er sagen soll, und das sieht man.
Wir bauen einmal auf und lassen stehen. Die Personen wechseln, das Licht bleibt. Deshalb kommen so viele Clips zusammen. Wer mehrere völlig unterschiedliche Looks will, verliert diesen Vorteil und braucht wieder einen normalen Drehtag.
Wir liefern nicht alles auf einmal. Die ersten Clips kommen schnell, damit ihr sofort posten könnt, der Rest folgt gestaffelt. So habt ihr über Wochen Material und müsst nicht acht Videos an einem Nachmittag durchsehen.
Zu viel an einen Tag packen. Zwölf Themen sind auf dem Papier machbar und in der Realität nicht. Ab einer gewissen Menge sinkt die Qualität schneller, als die Stückzahl steigt. Sechs gute Clips schlagen zwölf mittelmässige.
Ohne Kanal drehen. Material ohne Plan, wann und wo es läuft, liegt danach auf einer Festplatte. Klärt vorher, wer postet, wie oft und auf welchem Kanal.
Nur im Querformat denken. Wenn der Grossteil auf dem Handy läuft, muss auch im Hochformat gedreht werden, nicht nachträglich beschnitten. Ein zugeschnittenes 16:9-Bild sieht man sofort.
Den Ton unterschätzen. Der häufigste Grund, warum selbst gedrehte Clips billig wirken, ist nicht das Bild, sondern der Ton. Ein Ansteckmikrofon macht mehr Unterschied als jede Kamera.
Vier bis acht fertige Clips sind realistisch, je nach Thema und wie gut vorbereitet die Beteiligten sind. Mehr ist möglich, geht aber meist auf die Qualität.
Er liegt in derselben Grössenordnung wie ein normaler Drehtag, also zwischen 6.000 und 12.000 Euro, mit einem Einstieg bei 4.500 Euro. Der Unterschied ist der Preis pro Video, der dadurch deutlich sinkt.
Kein Drehbuch, aber eine Themenliste. Die erarbeiten wir mit euch im Vorgespräch. Wer ohne Liste in den Tag geht, verliert die ersten zwei Stunden.
Ja, und das ist meistens der bessere Weg. Rechnet mit ein bis zwei Stunden pro Person und plant feste Zeitfenster, damit niemand den ganzen Tag wartet.
Ja, standardmässig. Der grösste Teil der Zuschauer sieht die Videos ohne Ton, Untertitel sind kein Zusatz mehr.
Wenn ihr wissen wollt, ob sich ein Content Day für euch rechnet, schreibt uns über das Anfrage-Formular. Nach dem ersten Gespräch nennen wir eine Spanne.
Passend dazu: Handy oder Filmproduktion? und So läuft ein Drehtag ab. Arbeiten aus diesem Bereich zeigen wir unter Social Media.