Die meisten Werbespots liegen zwischen 6.000 und 12.000 Euro, der Einstieg bei 4.500. Bei keinem anderen Format geht die Spanne so weit auseinander, und das liegt an vier Posten, die ein Imagefilm gar nicht kennt.
Idee und ein Drehtag, ein Motiv, kleine Crew. Hauptspot bis 60 Sekunden, dazu Cutdowns im Hochformat. Schnitt, Farbe, Ton und Untertitel sind drin.
Zwei Drehtage, Studio oder Location. Darsteller, Szenenbild und Sprecher. Sounddesign und lizenzierte Musik. Mehrere Fassungen je Kanal.
Ein Dreh, aus dem eine ganze Kampagne fällt. Mehrere Spots für verschiedene Zielgruppen, Testvarianten fürs Media, Fotostrecke am selben Tag.
Darsteller. Eine Gage ist der kleinere Teil. Der größere sind die Nutzungsrechte, und die werden nach Laufzeit, Gebiet und Kanal bezahlt. Derselbe Mensch im selben Spot kostet für sechs Monate Deutschland einen Bruchteil dessen, was weltweit und unbefristet kostet.
Location und Szenenbild. Eine gemietete Wohnung, ein Studio, ein gebautes Set: Das sind harte Zahlen, die vor dem Dreh feststehen und sich nicht wegverhandeln lassen. Wer hier sparen will, spart am Motiv, nicht an der Rechnung.
Musik. Lizenzierte Bibliotheksmusik ist günstig und in unseren Angeboten enthalten. Ein bekannter Titel kostet ein Vielfaches der gesamten Produktion. Eigens komponierte Musik liegt dazwischen und lohnt sich, wenn der Spot länger laufen soll.
Die Zahl der Fassungen. Hier liegt zugleich der größte Hebel nach oben und die beste Sparmöglichkeit. Cutdowns aus demselben Material kosten wenig. Ein zweiter Dreh für eine andere Zielgruppe kostet fast von vorne.
Ein Spot hat wenige Sekunden, um zu entscheiden, ob jemand weiterschaut. Was in diesen Sekunden passiert, ist keine Frage des Budgets. Ein Spot, dessen Einfall trägt, kommt mit einem Motiv und einem Drehtag aus. Ein Spot, der über Aufwand gerettet werden soll, braucht drei Locations und hat am Ende trotzdem keinen Moment, an den sich jemand erinnert.
Deshalb reden wir zuerst über die Idee und erst danach über die Liste. Das ist der unbequemste Teil der Arbeit und der einzige, der am fertigen Spot wirklich sichtbar wird.
Das Mediabudget. Ein Werbespot unterscheidet sich von jedem anderen Format dadurch, dass er geschaltet wird. Wer 8.000 Euro in die Produktion steckt und 500 Euro in die Ausspielung, hat das Verhältnis falsch herum und wird enttäuscht sein, ohne dass der Film daran schuld ist.
Plant beides zusammen, nicht nacheinander. Wie Formate, Ausspielung und Budget zusammenspielen, steht auf unserer Seite zu Social Media und Ausspielung.
Die meisten Spots liegen zwischen 6.000 und 12.000 Euro, der Einstieg bei 4.500 Euro. Die Spanne ist bei kaum einem Format so groß, weil Posten dazukommen, die andere Filme nicht brauchen: Darsteller, Location, Szenenbild, Musiklizenz und Sprecher.
Ist er nicht zwangsläufig. Ein Spot mit kleiner Crew an einem Drehort liegt in derselben Spanne. Teurer wird er, sobald gecastet, ausgestattet und lizenziert wird. Jeder dieser Posten ist einzeln verhandelbar, deshalb stehen sie bei uns auch einzeln im Angebot.
Beides wird nach Laufzeit, Gebiet und Kanal bezahlt. Ein Spot für sechs Monate in Deutschland kostet deutlich weniger als derselbe Spot weltweit und unbefristet. Unsere Musik lizenzieren wir über Artlist, die Nutzungsrechte gehen mit dem fertigen Film an euch über.
Das hängt an Kanal und Ziel, aber als Faustregel: Wer 8.000 Euro in die Produktion steckt und 500 Euro in die Ausspielung, hat das Verhältnis falsch herum. Plant das Mediabudget von Anfang an mit ein, sonst liegt der Spot ungesehen auf dem Server.
Ja, und das ist der günstigste Weg zu mehr Reichweite. Cutdowns auf 30, 15 und 6 Sekunden entstehen aus demselben Material, dazu 16:9, 9:16 und 1:1. Wichtig ist nur, dass die Fassungen vorher feststehen, weil danach gedreht wird.
Mehr zum Format steht auf unserer Seite zum Werbefilm, der Vergleich zu den anderen Formaten in Imagefilm, Werbefilm oder Recruitingfilm. Wenn ihr eine Zahl für euer Vorhaben wollt: Projekt anfragen, nach dem ersten Gespräch nennen wir eine Spanne.