Vier bis acht Wochen vom ersten Gespräch bis zur fertigen Fassung. Der Dreh ist davon ein einziger Tag, manchmal zwei. Der ganze Rest ist Vorbereitung und Postproduktion, und genau da wird am häufigsten falsch geplant.
Gespräch, Erzählung, Bildsprache, Drehorte, Drehplan. Dazu Terminfindung mit allen, die vor die Kamera sollen. Der Teil, der am meisten Kalender braucht und am wenigsten Arbeitszeit.
Zehn Stunden pro Tag, davon vier bis fünf echte Drehzeit. Der Rest ist Aufbau, Umbau und Abbau. Bei mehreren Standorten kommt Fahrzeit dazu.
Schnitt, Farbe, Ton, Musik, Grafik, Untertitel und alle Formate. Dazu bis zu drei Korrekturrunden, gebraucht werden meistens zwei.
Weil am Drehtag nichts mehr entschieden wird. Wenn er gut vorbereitet ist, wird abgearbeitet, was vorher feststeht. Ein Drehtag, an dem noch diskutiert wird, wer eigentlich spricht und worüber, wird zu zwei Drehtagen. Und der zweite Tag kostet nicht nur Crew und Technik, er zieht auch die Postproduktion in die Länge, weil mehr Material zu sichten ist.
Wie so ein Tag konkret abläuft, haben wir in So läuft ein Drehtag ab aufgeschrieben, Stunde für Stunde.
Terminfindung. Fünf Personen vor der Kamera bedeuten fünf Kalender. Das ist regelmäßig der längste Einzelposten im ganzen Projekt, und er hat mit Film nichts zu tun.
Freigaben. Wenn eine Schnittfassung zehn Tage auf eine Rückmeldung wartet, verschiebt sich alles dahinter um zehn Tage. Wer vor Projektbeginn festlegt, wer entscheidet und wer nur mitliest, spart im Schnitt eine Woche.
Nachträgliche Wünsche. Eine zusätzliche Fassung fürs Hochformat ist in zwei Stunden gemacht, wenn sie vorher mitgedacht wurde. Wenn nicht, fehlt oft das passende Material, und dann hilft auch keine Zeit mehr.
Rechnet rückwärts vom Termin, an dem der Film laufen soll, und zieht acht Wochen ab. Bei einem festen Anlass, etwa einer Messe oder einem Kampagnenstart, lieber zehn. Wer im Dezember einen Film zeigen will, fängt im September an, und das ist keine Verkaufstaktik, sondern Arithmetik. Für den Sonderfall Weihnachten haben wir das in Weihnachtsfilm fürs Unternehmen durchgerechnet.
Geht auch. Zehn Tage vom Gespräch bis zur Auslieferung haben wir gemacht. Zwei Bedingungen: Es kostet Aufpreis, weil andere Projekte dafür zur Seite rücken, und eure Freigaben müssen innerhalb von 24 Stunden kommen. Wenn eine der beiden Bedingungen wackelt, ist der Termin nicht zu halten, und dann sagen wir das vorher statt hinterher.
Vom ersten Gespräch bis zur freigegebenen Fassung sind vier bis acht Wochen realistisch. Der Dreh selbst ist meist nach ein bis zwei Tagen erledigt. Die Zeit davor geht für Konzept, Abstimmung und Terminfindung drauf, die Zeit danach für Schnitt, Farbe, Ton und eure Korrekturrunden.
Bei uns in der Regel zehn Stunden, davon sind vier bis fünf echte Drehzeit. Der Rest ist Aufbau, Umbau zwischen den Motiven und Abbau. Wer mit zwei Stunden rechnet, plant den Tag falsch.
Zwei bis drei Wochen für einen typischen Film, inklusive Schnitt, Farbkorrektur, Sounddesign, Musik und Untertiteln. Dazu kommen eure Korrekturrunden. Die Postproduktion braucht fast immer länger als der Dreh, das unterschätzen die meisten.
Ja, wenn es sein muss. Wir haben Filme in zehn Tagen fertig gemacht. Das kostet Aufpreis, weil andere Projekte weichen müssen, und es verträgt keine Verzögerung bei euren Freigaben. Sagt uns den Termin früh, dann planen wir rückwärts statt hinterher zu hetzen.
Freigaben. Nicht der Dreh, nicht der Schnitt. Wenn eine Fassung zehn Tage auf eine Rückmeldung wartet, verschiebt sich alles dahinter. Wer vorher festlegt, wer entscheidet, spart eine Woche.
Ihr habt einen festen Termin im Kopf? Nennt ihn im ersten Gespräch, dann sagen wir ehrlich, ob er zu halten ist. Alles zu Ablauf und Leistungen unter Alle Leistungen, Preise in Was kostet eine Filmproduktion. Oder direkt: Projekt anfragen.